Wer in Innovationen investiert, kann viel mehr erreichen. Das beweist MAN seit mehr als 250 Jahren. Heute arbeiten in den MAN-Entwicklungszentren mehr Ingenieure als jemals zuvor an den Lösungen für morgen. Und das in allen Bereichen. Von großen, umweltfreundlichen Schiffsmotoren über Dampfturbinen für Solarkraftwerke bis hin zu effizienteren Nutzfahrzeugen. Ein Beispiel: der Concept S Truck. Diese Design-Studie senkt allein durch eine optimierte Aerodynamik den Dieselverbrauch um bis zu 25 Prozent.
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MAN hat längst erkannt: Design ist durchaus ein harter Produktfaktor. Gerade bei Lkw und Bussen, die im Fern- beziehungsweise Reiseverkehr zum Einsatz kommen, geht ein großer Teil des Kraftstoffverbrauchs auf das Konto des Luftwiderstands. Entsprechend positiv und kostensparend wirken hier aerodynamische Verbesserungen des Designs. MAN Nutzfahrzeuge berücksichtigt das bei der Entwicklung, denn erklärtes Ziel ist die Senkung der Gesamtbetriebskosten.
Nicht nur mit der äußeren Form ist MAN ein Trendsetter. Gerade auch bei der Motoren- und Antriebstechnologie ist die Forschung und Entwicklung von MAN Nutzfahrzeuge weit vorn. Jüngst wurde das Entwicklungszentrum in Nürnberg nach vier Jahren Umbau und Neubau für 35 Millionen Euro fertiggestellt. Der Standort Nürnberg ist für MAN das weltweite Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Nutzfahrzeug- und Industriemotoren.
Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern hat MAN 16 hoch moderne, dynamische Motorenprüfstände sowie einen Fahrzeuguniversalprüfstand, Entwicklungslabors und Räume für 150 Arbeitsplätze geschaffen. Hier können MAN-Spezialisten Emissionen messen, Verbrauch und Leistung optimieren sowie Motorenbauteile auf ihre mechanische Belastbarkeit testen.
Mit den neuen Prüfständen werden immer mehr Messfahrten von der Straße in das Labor verlegt. Das erhöht die Messgenauigkeit und macht die Messbedingungen besser vergleichbar. Vor allem aber ist das neue Entwicklungszentrum in mehrfacher Hinsicht umweltfreundlich: Die Messungen sparen Treibstoff, verursachen keinen Lärm, und das gesamte Testzentrum ist nach modernsten Gesichtspunkten energetisch optimiert.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Im Straßenverkehr sank der Partikelausstoß von Lkw seit 1988 um 97 Prozent, Stickoxidemissionen gingen im gleichen Zeitraum um 86 Prozent zurück. Die nächste Stufe der europäischen Abgasbegrenzungen ist bereits beschlossene Sache: Nach Euro VI muss ab 2013 die erlaubte Partikelmasse noch einmal um rund 50 Prozent und der Ausstoß der Stickoxide um 80 Prozent gesenkt werden. Entsprechend hat MAN Nutzfahrzeuge allein in den vergangenen zwei Jahren über 10 Millionen Euro in Emissionsmesstechnik investiert.
Verantwortung für den Umweltschutz übernimmt MAN übrigens nicht nur in Europa, sondern weltweit. Die brasilianischen Nutzfahrzeugbauer von MAN Latin America sind Vorreiter beim Einsatz von Biodiesel: Ihre Lkw fahren schon heute mit bis zu 20 Prozent Biodieselbeimischung, und 2010 wurden die ersten Lkw ausgeliefert, die mit reinem Biodiesel betrieben werden können. Anstrengungen, die sich auszahlen: Mit seinen Nutzfahrzeugen ist MAN Nummer eins in Brasilien, Nummer zwei in Europa und weltweit Nummer drei bei schweren Lkw.
Alle Prognosen weisen darauf hin, dass in Europa bis zum Jahr 2030 nahezu 35 Prozent mehr Güter transportiert werden und die Straße für den regionalen und nationalen Güterverkehr weiterhin der wichtigste Transportweg bleibt. Nutzfahrzeuge von MAN werden wesentlich dazu beitragen, dass das nicht auf Kosten der Umwelt geht.
MAN. Engineering the Future – since 1758.